Das Dodo-Quartett und die Pianistin Maria Schmidt-Simonis


Das Dodo-Quartett wurde 1989 von Michael Holzapfel ins Leben gerufen mit dem Ziel, sich mit musikalisch Gleichgesinnten zu treffen und die Streichquartettmusik zu pflegen.  Es geht dem Dodo-Quartett vorrangig darum, Hausmusik zu machen und im Laufe der Zeit immer wieder neue Stücke der Streichquartettliteratur kennen zu lernen.

Eine große Stütze des Quartetts ist der zweite Geiger Peter Pinkatschek, Musikbibliothekar in der Stadtbücherei der Stadt Regensburg, der sehr viele Kenntnisse über Musikliteratur besitzt und außerdem zu einer nahezu umfassenden Notenquelle Zugang hat.

Dies ermöglichte es dem Dodo-Quartett, im Laufe der Jahre ein sehr umfangreiches Repertoire, wie es wohl sonst eher bei Profiquartetten zu finden ist, kennen zu lernen.
Die bis 1994 an der Bratsche mitwirkende Ingo Schönharting aus Eichhofen musste aus zeitlichen Gründen leider ausscheiden. Durch Bernhard Utz , Rektor an der Grundschule Lupburg, konnte die Lücke jedoch mit einem sehr guten Bratscher gefüllt werden.

Als Cellist spielte von Anfang an Hans Maag, Holzhändler in Hemau, der wie alle anderen auch trotz oft großer beruflicher Belastung, Können, Begeisterung und Zeit für das gemeinsame Musizieren einbringt.

Das Dodo-Quartett spielte bisher Streichquartette von Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Mendelssohn, Dvorak, Gounod, Bruckner, Borodin, Tschaikowski, Glasunow, und wagte sich auch an Werke von Verdi und Schostakowitsch. Zusammen mit einem Regensburger Streichquartett spielte das Quartett das Oktett von Mendelssohn.

Als Klavierquintett wird seit 9 Jahren zusammen mit Maria Schmidt-Simonis musiziert.
Maria Schmidt-Simonis, in Rotterdam geboren, studierte am dortigen Konservatorium bei Lilly van Spengen. Nach einem Studienabschluss mit der höchsten Auszeichnung, dem Prix d’Excellence, vervollkommnete sie ihre Ausbildung bei Kurt Bauer in Nürnberg und Franz Holetschek in Wien.

Mit Professor Conrad von der Goltz wurde in den Jahren 2001 und 2003 an Kammermusikwochenenden in Eichhofen musikalische Gestaltung erarbeitet und vertieft.  
An Pfingsten 2006 ließ sich das Streichquartett bei Fortbildungstagen für Kammermusik in der Musikakademie im Schloss Alteglofsheim vom Henschel-Quartett lehrreiche Tipps für das gemeinsame Musizieren geben.

Am 25. März 2007 organisierte der Kulturausschuss des Marktes Nittendorf und der Verein für Kultur und Brauchtum, Nittendorf  im Sitzungssaal des Rathauses Nittendorf  ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Kinderhilfe-Afghanistan von Dr. Reinhard und Annette Erös, wobei wir mit folgendem Programm auftraten:

W. A. Mozart:  Streichquartett G-Dur, KV 156,
Alexander Borodin: Streichquartett Nr 2 D-Dur, 
W. A. Mozart:  Klavierquintett C-Dur, KV 415.


Nach dem Konzert konnte eine Spende von 1400 €  an die Kinderhilfe-Afghanistan überwiesen werden.  

Bisherige Auftritte:. Bei der 300-Jahr-Feier in Eichelberg, zur 25-Jahr Feier der Gemeinde Nittendorf, bei Mixed Pickles in Hemau, Benefiz-Konzerte in Beratzhausen, Hemau und Nittendorf, Konzert in Schmidmühlen.

Oberes Bild, von links nach rechts:  Hans Maag, Bernhard Utz, Michael Holzapfel, Peter Pinkatschek

Unteres Bild, von links nach rechts:  Maria Schmidt-Simonis, Michael Holzapfel, Peter Pinkatschek, Bernhard Utz, Hans Maag  

    

H. Maag, M. Schmidt-Simonis, M. Holzapfel, März 2007              


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