Magische Quadrate
|
| n |
Ws |
| 3 | 8 : 9! |
| 4 | 7040 : 16! |
| 5 | 275305224 : 25! |
| 6 | |
| 7 | |
| usw. |
Ohne bekannte Strukturen oder Bildungsgesetze für magische Quadrate wird es zunehmend aussichtslos rein zufällig ein magisches Quadrat zu erzeugen.
Geschichtliches
Das älteste bekannte magische
Quadrat geht vermutlich auf den Kaiser Loh-Shu zurück, der ungefähr
um 2800 v.Chr. in China gelebt hat. Die ungeraden Zahlen werden als weiße
Punkte und die geraden Zahlen als schwarze Punkte dargestellt.
Durch die Farbzuordnung besitzt diese Darstellung auch eine philosophische und
zahlenmystische Bedeutung.
Weiß ist die Farbe des Symbols Yang. Damit vertritt es die
Eigenschaften des Symbols Yang. Die ungeraden Zahlen werden dem Männlichen
zugeordnet.
Schwarz ist die Farbe des Symbols Yin. Die geraden Zahlen werden
damit dem Weiblichen zugeordnet. (s. Zahlenmystik)

Als Detail in dem Kupferstich Melencolia I (1514) von Albrecht Dürer ist ein magisches 4 x 4-Quadrat zu finden.

In der Mitte der unteren Zeile steht 1514, das Entstehungsjahr des Bildes und
das Todesjahr der Mutter von Albrecht Dürer.
Variationen magischer Quadrate
Halbmagische
(semimagische) Quadrate
Nur die Zeilensummen und Spaltensummen sind gleich groß.
Die magische Summe ist hier 34, die Diagonalsummen sind ungleich 34.
Pandiagonale magische (panmagische) Quadrate
Bei einem pandiagonalen magischen Quadrat
muss nicht nur die Summe der Diagonalen, sondern auch die der gebrochenen
Diagonalen gleich sein. Die gebrochenen Diagonalen verlaufen parallel zur Haupt-
bzw. Nebendiagonale, wobei Elemente außerhalb des Quadrats um eine Kantenlänge
verschoben werden.
Die magische Summe ist hier 65. Auch längs der gleichfarbig
gestrichelten Linien ergibt sich als Summe 65. Bei den entsprechenden parallelen
Linien zur Nebendiagonale ergibt sich als Summe ebenfalls 65.

Symmetrische
magische Quadrate
Erfüllt ein magisches Quadrat zusätzlich die Bedingung, dass die Summe
zweier Elemente, die punktsymmetrisch zum Mittelpunkt des Quadrats liegen, gleich ist, so
wird es symmetrisches magisches Quadrat genannt.
Die magische Summe ist hier 34. Auch in den jeweils gleich gefärbten Zellen
ergibt sich als Summe 34.

Ultramagische Quadrate
Magische Quadrate, die sowohl symmetrisch als auch
pandiagonal sind, nennt man ultramagisch.
Konzentrische magische Quadrate
Ein konzentrisches oder umrandetes
magisches Quadrat ist ein magisches Quadrat, das auch dann noch magisch bleibt,
wenn man seinen Rand entfernt.
Die magische Summe ist hier 65. Das innere magische Quadrat hat die magische Summe
39.

Eingebettete magische Quadrate
Ein eingebettetes magisches Quadrat ist ein
Quadrat, in dem eine oder mehrere magische Quadrate eingebettet sind.
Die magische Summe ist hier 260. Die vier eingebetteten magischen Quadrate haben
jeweils die magische Summe 130.

Selbstkomplementäre magische Quadrate
Wenn jede Zahl z
eines natürlichen magischen Quadrats der Ordnung n durch sein Komplement n2+1-z
ersetzt wird, entsteht ein neues magisches Quadrat. Wenn das neue magische Quadrat zum Ausgangsquadrat
äquivalent ist, d.h. durch Drehungen und Spiegelungen auf dieses abgebildet
werden kann, spricht man von einem selbstkomplementären magischen Quadrat.
Manchmal wird es auch selbstähnlich genannt.
Die magische Summe ist hier 65. Das rechte magische Quadrat ist komplementär
zum linken. Die beiden magischen Quadrate sind punktsymmetrisch zueinander.

Vollkommen perfekte magische Quadrate
Man spricht von einem vollkommen perfekten magischen Quadrat, wenn es folgende drei Eigenschaften besitzt:
Jedes beliebige 2x2-Teilquadrat
besitzt immer die gleiche Summe
Die Summe von zwei Elementen
einer Diagonalen, deren Abstand n/2 ist, besitzt
immer den Wert ½ S =
Es handelt sich um ein Quadrat der Ordnung n = 4k, k = 1, 2, 3, ....
Die magische Summe ist hier 34.
Zu 1) Beispiele: 9+6+3+16=34, 1+14+4+15=34
Zu 2) 16+1=17, 6+11=17, 5+12=17, 15+2=17
Zusammengesetzte magische Quadrate
Zusammengesetzte magische Quadrate sind aus mehreren
magischen Quadraten zusammengesetzt.
Die magische Summe ist hier 369.

Bimagische Quadrate
Ein magisches Quadrat heißt bimagisch, wenn
es auch magisch bleibt, nachdem alle Zahlen quadriert worden sind.
Das folgende bimagische Quadrat hat G. Pfeffermann 1890 entdeckt.
Das linke magische Quadrat hat die magische Summe 360, das rechte dazu
bimagische Quadrat die magische Summe 11180.

Primzahlenquadrate
Alle
Zahlen des magisches Quadrats sind
Primzahlen.

Internetquellen:
http://www.wiki.csoft.at/index.php/Magisches_Quadrat
http://www.hp-gramatke.de/magic_sq/index.htm
http://www.numerologie-online.de/magischquadrat.htm
http://www.magic-squares.de/allgemeines/verschiedenes/links.html