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Die Geige,
der
goldene Schnitt
und
das Apfelmännchen
Es gelten folgende Bezeichnungen und Beziehungen:
Allgemein gilt:
Die längere Streckenabschnitt ist ungefähr 61,8% der gesamten
Streckenlänge.
Oberseite
einer Geige (Geigenbauer Johann Goldfuß, Baujahr 1969):
Unterseite
der Geige:
g1
= d(A;C), g2 = d(B;D)
d(p;q)
= Abstand der Geraden p von der Geraden q
Die Proportionen der Geige haben sich im Verlauf der Geschichte mehrfach verändert.
Der goldene Schnitt hat sich als günstiges Konstruktionsprinzip erwiesen. Dies
lässt sich physikalisch erklären: Durch ein irrationales (nicht ganzzahliges
Verhältnis) bei den Proportionen der Geige werden besonders starke
Resonanzeffekte des Geigenkörpers bei einzelnen Tönen vermieden. Dies
bedeutet, dass die Geige im gesamten Klangbereich gleichmäßig gut klingt.
Das
Apfelmännchen und der goldene Schnitt?
Die
Mandelbrotmenge wird im deutschen Sprachbereich wegen seiner Form oft als Apfelmännchen
bezeichnet. Mathematiker sehen im Apfelmännchen eine Figur, in der sich
mathematische Zusammenhänge veranschaulichen lassen und die ein Sinnbild für
die Chaostheorie und für die Geometrie der Fraktale darstellt.
Im Apfelmännchen können die Knospen (Ausbuchtungen) den Fibonacci-Zahlen zugeordnet werden.

Goldener Schnitt?
Nein!
Apfelmännchen und Geige
Quellen:
Fibonacci
Numbers and The Golden Section in Art, Architecture and Music
Fibonacci
Numbers and Nature
Baginsky,
goldener Schnitt im Stradivari-Typ
Golden
Violin
Fibonacci
sequence in the Mandelbrot set
Mandelbrot
und Feigenbaum
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